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Atlas ERGO-MED 500 ESD - S3 - W10 - Gr.46

Sicherheitsschuh als knöchelhoher Schuh mit Waterproof-Glattleder

Produktinformationen "Atlas ERGO-MED 500 ESD - S3 - W10 - Gr.46"
ERGO-MED 500 ESD - S3 - W10 - Gr.46, SRC, knöchelhoher Sicherheitsschuh, Waterproof-Glattleder, Outdoor Sohlentechnologie, Durchtritthemmung, Stahlkappe, Überkappe, aktiv-X Funktionsfutter, MPU-Rebound-System, geeignet für die Einlagenversorgung und zur Herstellung orthopädischer Zurichtungen (Sohlen- und Absatzerhöhungen) gemäß DGUV 112-191
DGUV 112-191 - Kurz: geeignet für die Einlagenversorgung und zur Herstellung orthopädischer Zurichtungen (Sohlen- und Absatzerhöhungen) gemäß DGUV 112-191
Farbe: black
Form: knöchelhoher Sicherheitsschuh
Größe: 46
Innenfutter - Kurz: aktiv-X Funktionsfutter
Laufsohle - Kurz: Outdoor Sohlentechnologie
MPU-REBOUND-SYSTEM - Kurz: MPU-REBOUND-SYSTEM
Norm: S3
Obermaterial - Kurz: Waterproof-Glattleder
Rutschhemmung: SRC
Rücknahme möglich: ja
Schutzkappe - Kurz: Stahlkappe
Serie: Ergo-Med
Spitzenschutz - Kurz: Überkappe
Weite: 10

ATLAS – Sicherheitsschuhe aus Tradition seit 1910

ATLAS steht seit 1910 für Sicherheitsschuhe, die Schutz, Komfort und moderne Fertigungstechnik miteinander verbinden. Aus einer kleinen Schuhfabrik für Bergbau und Stahlindustrie entwickelte sich über mehr als ein Jahrhundert ein international tätiges Familienunternehmen und einer der bedeutenden europäischen Hersteller professioneller Sicherheitsschuhe.

Der Hauptsitz von ATLAS befindet sich heute in Dortmund-Wickede. Dort werden moderne Sicherheitsschuhe entwickelt, Laufsohlen gefertigt, Schuhe endmontiert, geprüft und für den europäischen Markt bereitgestellt.

Die Geschichte des Unternehmens ist dabei eng mit der Entwicklung der deutschen Industrie verbunden – vom Bergbau und der Stahlproduktion über Automobil- und Bauindustrie bis hin zu heutigen Arbeitswelten mit immer höheren Anforderungen an Ergonomie, Tragekomfort und Fußgesundheit.

Die Geschichte beginnt 1910 in Unna

Den Grundstein für die heutige Marke ATLAS legte Johannes Schabsky im Jahr 1910 mit der Gründung der „Unnaer Schuhfabrik“.

Damals beschäftigte der Betrieb gerade einmal 16 Mitarbeiter. Produziert wurden vor allem Schutzschuhe für den regionalen Bergbau und die Stahlindustrie.

Die Arbeitsbedingungen in diesen Branchen waren hart. Schutzschuhe mussten vor Hitze, schweren Gegenständen und den besonderen Gefahren in Bergwerken und Stahlwerken schützen.

Die Konstruktionen damaliger Arbeitsschuhe unterschieden sich erheblich von heutigen Sicherheitsschuhen. Sohlen für Arbeiten am Hochofen wurden beispielsweise teilweise aus Buchenholz gefertigt. Ein Schuh bestand damals im Wesentlichen aus einer robusten Holzsohle und wenigen Lederteilen.

Rund 80 Paar Schuhe pro Tag wurden in den Anfangsjahren hergestellt.

Damit begann eine Unternehmensgeschichte, die inzwischen mehr als ein Jahrhundert umfasst.

Vom Bergbauschuh zum modernen Sicherheitsschuh

Mit der fortschreitenden Industrialisierung veränderten sich auch die Anforderungen an Arbeitsschuhe.

ATLAS entwickelte sein Sortiment kontinuierlich weiter und passte die Produkte an neue Arbeitsbereiche, Materialien und Sicherheitsanforderungen an.

1960, zum 50-jährigen Bestehen des Familienunternehmens, beschäftigte die Schuhfabrik bereits mehr als 60 Mitarbeiter und produzierte rund 400 Paar Schuhe täglich.

Über viele Jahrzehnte blieb Unna der Produktionsstandort des Unternehmens.

Doch mit der Veränderung der deutschen Kohle- und Stahlindustrie musste sich auch der Hersteller neu orientieren.

ATLAS entwickelte zunehmend Sicherheitsschuhe für andere Branchen und erschloss neue Anwendungsbereiche.

Dazu gehörten insbesondere:

  • Bau und Handwerk

  • Metallverarbeitung

  • Automobilindustrie

  • Chemische Industrie

  • Maschinenbau

  • Montage

  • Logistik

  • Energieversorgung

  • industrielle Produktionsbetriebe

Aus dem ursprünglichen Spezialisten für Bergbau und Stahlindustrie entwickelte sich damit Schritt für Schritt ein Anbieter für Sicherheitsschuhe unterschiedlichster Arbeitsbereiche.

Von Unna nach Dortmund

1971 wurde der Grundstein für die heutige Schuhfabrik in Dortmund-Wickede gelegt.

Ein Jahr später, 1972, zog das Unternehmen von Unna an den Standort Frische Luft 159 in Dortmund.

ATLAS gehörte damit zu den ersten Unternehmen im damals neu entstehenden Gewerbegebiet Wickede-Süd.

Der Standort sollte in den folgenden Jahrzehnten immer weiter wachsen und bildet bis heute das Zentrum des Unternehmens.

Ein schwerer Rückschlag im Jahr 1979

Die Unternehmensgeschichte verlief jedoch nicht ohne Rückschläge.

1979 brannte die Fabrik nahezu vollständig nieder.

Für das Familienunternehmen bedeutete dies eine existenzielle Herausforderung.

Mit erheblichem Einsatz der Belegschaft wurde das Werk wieder aufgebaut und anschließend kontinuierlich erweitert.

Weitere Ausbauphasen folgten unter anderem in den Jahren 2002, 2007, 2011 und 2020.

Heute umfasst die Betriebsfläche am Dortmunder Stammsitz rund 60.000 Quadratmeter.

Familienunternehmen über fünf Generationen

Ein besonderes Merkmal von ATLAS ist die Kontinuität als inhabergeführtes Familienunternehmen.

Die Geschichte begann 1910 mit Johannes Schabsky und wurde über mehrere Generationen fortgeführt.

1983 trat Werner Schabsky als vierte Generation in das Unternehmen ein.

Seit 2012 gehört Hendrik Schabsky als fünfte Generation zur Unternehmensführung.

Damit verbindet ATLAS über mehr als 100 Jahre unternehmerische Tradition mit kontinuierlicher technischer Weiterentwicklung.

Gerade diese langfristige Perspektive hat dazu beigetragen, eigene Fertigungskompetenzen und Produktionsstandorte über viele Jahrzehnte hinweg auszubauen.

Made in Dortmund

Der Standort Dortmund spielt bis heute eine zentrale Rolle bei ATLAS.

Hier entstehen die Laufsohlen der Sicherheitsschuhe auf modernen PU-Spritzanlagen. Anschließend erfolgt die Endmontage, bei der aus den einzelnen Komponenten der fertige Sicherheitsschuh entsteht.

ATLAS setzt dabei auf moderne Fertigungstechnologien wie:

  • automatisierte PU-Sohlenfertigung

  • Robotik

  • 3D-Druck

  • moderne Produktionssteuerung

  • eigene Entwicklung und Konstruktion

  • umfangreiche Qualitätskontrollen

Nach Angaben des Herstellers werden jährlich rund 2,7 Millionen Paar Sicherheitsschuhe gefertigt.

Damit verbindet ATLAS industrielle Serienproduktion mit eigener Entwicklungs- und Fertigungskompetenz.

Eigene Schaftproduktion in Brasilien

Seit 2006 besitzt ATLAS zusätzlich eigene Produktionsstätten im Süden Brasiliens.

Dort werden die sogenannten Schäfte gefertigt – also die kompletten Schuhoberteile ohne Laufsohle.

Die Produktion befindet sich im Bundesstaat Rio Grande do Sul nahe der argentinischen Grenze.

Mehr als 1.200 Mitarbeiter arbeiten dort an der Herstellung der Schuhoberteile.

Verarbeitet werden unter anderem hochwertige Leder- und moderne Funktionsmaterialien.

Nach Fertigstellung werden die Schäfte nach Dortmund transportiert. Dort erhalten die Sicherheitsschuhe ihre jeweils passende Laufsohle und werden anschließend endmontiert und geprüft.

Durch diese eigene Fertigungsstruktur kann ATLAS große Teile des Herstellungsprozesses selbst kontrollieren.

Sicherheit allein reicht heute nicht mehr

Ein moderner Sicherheitsschuh muss deutlich mehr leisten als lediglich vor mechanischen Gefahren zu schützen.

Menschen tragen ihre Arbeitsschuhe häufig acht Stunden und länger am Tag. Deshalb spielen heute auch Ergonomie, Dämpfung, Passform, Beweglichkeit und Fußgesundheit eine entscheidende Rolle.

ATLAS entwickelt seine Schuhe deshalb nicht nur nach den jeweiligen Sicherheitsanforderungen, sondern berücksichtigt ebenfalls den langfristigen Tragekomfort.

Moderne Technologien sollen unter anderem dabei helfen:

  • Belastungen beim Gehen und Stehen zu reduzieren,

  • den Fuß zu stabilisieren,

  • Bewegungen natürlich zu unterstützen,

  • eine angenehme Dämpfung zu ermöglichen,

  • die passende Schuhweite zu berücksichtigen und

  • Sicherheit und Komfort miteinander zu verbinden.

Gerade bei Mitarbeitern, die täglich viele Kilometer zurücklegen oder lange auf harten Industrie- und Hallenböden stehen, kann die richtige Schuhkonstruktion einen erheblichen Unterschied machen.

Sicherheitsschuhe für unterschiedliche Arbeitswelten

Nicht jeder Arbeitsplatz stellt die gleichen Anforderungen an einen Sicherheitsschuh.

Ein Dachdecker oder Bauarbeiter benötigt andere Eigenschaften als ein Schweißer, Lagerarbeiter, Monteur oder Mitarbeiter in einer Produktionshalle.

ATLAS entwickelt deshalb unterschiedliche Schuhserien für verschiedene Tätigkeiten und Belastungen.

Das Sortiment umfasst unter anderem:

  • Sicherheitshalbschuhe

  • Sicherheitsstiefel

  • Sicherheitssandalen

  • besonders leichte Sicherheitsschuhe

  • metallfreie Modelle

  • wasserabweisende und wasserdichte Schuhe

  • Modelle für Schweißer und Metallverarbeiter

  • Schuhe für Bau und Handwerk

  • Modelle für Industrie und Produktion

  • Sicherheitsschuhe für Logistik und Lager

  • spezielle Damenmodelle

  • Wintermodelle

  • ESD-Sicherheitsschuhe

Je nach Modell kommen unterschiedliche Materialien, Schutzklassen und Technologien zum Einsatz.

Von S1 bis S3 und darüber hinaus

Professionelle Sicherheitsschuhe werden entsprechend ihrem Einsatzgebiet mit unterschiedlichen Schutzfunktionen ausgestattet.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Zehenschutz

  • Durchtritthemmung

  • rutschhemmende Laufsohlen

  • antistatische beziehungsweise ESD-Eigenschaften

  • wasserabweisende Materialien

  • hitzebeständige Laufsohlen

  • Knöchelschutz

  • spezielle Dämpfungssysteme

  • metallfreie Sicherheitskomponenten

ATLAS bietet hierfür zahlreiche Modelle in unterschiedlichen Sicherheitsklassen und Ausführungen.

Damit können Anwender den Schuh gezielt nach Arbeitsplatz, Gefährdungsbeurteilung und persönlichem Tragekomfort auswählen.

Vom klassischen Leder zum Hightech-Material

Auch die Materialien moderner Sicherheitsschuhe haben sich deutlich weiterentwickelt.

Neben hochwertigem Leder verwendet ATLAS verschiedene textile und technische Materialien.

Moderne Obermaterialien sollen beispielsweise hohe Widerstandsfähigkeit mit geringem Gewicht verbinden.

Auch bei Zehenschutz und Durchtritthemmung können je nach Modell unterschiedliche Materialien eingesetzt werden.

Das Ziel besteht darin, die erforderliche Sicherheit möglichst ohne unnötiges Gewicht oder Einschränkungen des Tragekomforts zu erreichen.

Eigene Sohlenentwicklung als Kernkompetenz

Besonders wichtig für einen Sicherheitsschuh ist die Laufsohle.

Sie beeinflusst nicht nur die Rutschfestigkeit, sondern auch Dämpfung, Standfestigkeit, Beweglichkeit und das Abrollverhalten des Schuhs.

ATLAS entwickelt und fertigt seine PU-Laufsohlen deshalb am Standort Dortmund.

Auf mehreren modernen PU-Spritzanlagen werden die Sohlen direkt mit den vorbereiteten Schuhschäften verbunden.

Je nach Schuhserie unterscheiden sich Aufbau, Profil und Dämpfungseigenschaften.

So können Sicherheitsschuhe gezielt für unterschiedliche Arbeitsbedingungen entwickelt werden – von Industriehallen bis zur Baustelle.

Passform und Fußgesundheit

Ein weiterer Schwerpunkt von ATLAS liegt auf der richtigen Passform.

Menschen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Schuhgröße. Auch Fußbreite, Fußform und individuelle Belastung können erheblich voneinander abweichen.

ATLAS beschäftigt sich deshalb intensiv mit der Vermessung und Versorgung unterschiedlicher Fußtypen.

Mit eigenen Scan- und Beratungssystemen können Füße vermessen und passende Schuhgrößen beziehungsweise Weiten bestimmt werden.

Auch die Verwendung geeigneter Einlagen spielt dabei eine wichtige Rolle.

Das Thema Fußgesundheit wird damit zunehmend Bestandteil moderner persönlicher Schutzausrüstung.

Sicherheitsschuhe für Frauen

Auch Frauen benötigen bei der Arbeit Sicherheitsschuhe, die zur jeweiligen Fußform passen.

Einfach ein kleineres Herrenmodell anzubieten, wird den anatomischen Unterschieden häufig nicht gerecht.

ATLAS bietet deshalb spezielle Modelle und Passformen für weibliche Anwender an.

Dabei stehen dieselben Anforderungen wie bei allen professionellen Sicherheitsschuhen im Mittelpunkt:

Schutz, Passform, Ergonomie und Tragekomfort.

Innovation gemeinsam mit den Anwendern

Neue Sicherheitsschuhe entstehen bei ATLAS nicht ausschließlich am Schreibtisch.

Das Unternehmen arbeitet bei speziellen Anforderungen auch direkt mit Anwendern, Sicherheitsingenieuren, Betriebsärzten und Industrieunternehmen zusammen.

So können Schuhe gezielt an bestimmte Tätigkeiten angepasst werden.

Dabei geht es beispielsweise um Anforderungen wie:

  • metallfreie Konstruktionen

  • zusätzliche Beweglichkeit bei knienden Arbeiten

  • verbesserte Stabilisierung des Knöchels

  • besondere Rutschhemmung

  • spezielle Materialien

  • individuelle Passformen

  • ergonomische Anforderungen bei langen Arbeitsschichten

Dieser Austausch zwischen Hersteller und Anwender trägt dazu bei, neue Lösungen für reale Arbeitsbedingungen zu entwickeln.

Moderne Logistik für den Fachhandel

Zu einem großen Sicherheitsschuhhersteller gehört nicht nur die Produktion.

ATLAS verfügt in Dortmund über ein umfangreiches Logistikzentrum mit mehreren hunderttausend versandfertigen Schuhen.

Damit können viele Modelle und Größen kurzfristig bereitgestellt werden.

Gerade bei Sicherheitsschuhen ist eine hohe Lieferfähigkeit besonders wichtig, denn Unternehmen benötigen häufig kurzfristig bestimmte Größen, Modelle oder Schutzklassen für ihre Mitarbeiter.

ATLAS arbeitet deshalb eng mit dem Fachhandel und industriellen Großkunden zusammen.

Vom Hochofen bis zum modernen Arbeitsplatz

Kaum ein Abschnitt der Unternehmensgeschichte zeigt die Entwicklung von Arbeitsschutz so deutlich wie der Vergleich zwischen den ersten ATLAS-Schuhen und heutigen Sicherheitsschuhen.

1910 wurden Schutzschuhe für Bergarbeiter und Beschäftigte an Hochöfen mit einfachsten Mitteln gefertigt.

Heute entstehen Sicherheitsschuhe mit modernen Werkstoffen, ergonomischen Fußbetten, hochentwickelten Laufsohlen, Durchtritthemmungen, Zehenschutzsystemen und auf den jeweiligen Arbeitsplatz abgestimmten Konstruktionen.

Trotz dieser enormen technischen Entwicklung ist die grundlegende Aufgabe gleich geblieben:

Menschen bei ihrer täglichen Arbeit zuverlässig zu schützen.

Mehr als ein Jahrhundert Erfahrung mit Sicherheitsschuhen

Seit 1910 begleitet ATLAS die Entwicklung moderner Arbeitswelten.

Vom kleinen Betrieb mit 16 Mitarbeitern und rund 80 Paar Schuhen am Tag entwickelte sich das Unternehmen zu einem international tätigen Sicherheitsschuhhersteller mit mehr als 1.450 Beschäftigten in mehreren Ländern und einer Jahresproduktion von rund 2,7 Millionen Paar.

Dabei ist ATLAS bis heute ein inhabergeführtes Familienunternehmen.

Für Handwerker, Bauunternehmen, Industrie, Logistik und zahlreiche weitere professionelle Anwender steht die Marke deshalb für die Verbindung aus langjähriger Erfahrung, eigener Entwicklung, moderner Fertigung und einem konsequenten Fokus auf Sicherheit und Tragekomfort.

ATLAS – Sicherheitsschuhe aus über 100 Jahren Erfahrung. Seit 1910.

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Produktsicherheit GPSR

Herstellerinformationen

Marke ATLAS
Deutschland

Hersteller

ATLAS GmbH & Co. KG

Frische Luft 159
44319 Dortmund
Deutschland