Kupferfirst Sinn oder Unsinn?

"ohne Moos nichts los"

"ohne Moos nichts los"

“Aus Moos wird Geld – Der KUPFERFIRST fürs Dach”

Produkte vermarkten bedeutet nicht für alle Aufklärung über die Produkte. Es gibt auf dem europäischen Markt etliche Anbieter von Kupferfirst – Systemen, die Botschaft an den “Moos – Dach – Besitzer” ist oft sehr vielversprechend. Durch die Montage dieser Systeme soll auf lange Frist der Moos – Befall abgebaut werden und die Neubildung verhindert werden.

Hört sich für den angesprochenen Kunden toll an, aber die Wahrheit bleibt während und nach dem Kundengespräch ein Geheimnis, ganz nach dem Motto erst mal bauen, dann schauen. Die Investition eines solchen Systems ist nicht unerheblich.

Hinterfragen kostet nichts

Der beste Weg ist, das Geld in eine Um- oder Neueindeckung anzulegen. Denn der gewünschte Erfolg wird mit Kupferfirst – Systemen ausbleiben. Von wo nach wo fließt das Wasser? Logisch von oben nach unten und im Wellental. Allein diese Frage klärt darüber auf, dass Verunreinigungen, Flechten und Moose auf der hohen Welle von dem abfließenden Wasser nicht berührt werden. Die Verunreinigungen innerhalb der Überdeckungen werden nicht mit dem abfließenden Wasser in Berührung kommen, das ist zumindest meistens der Fall, je nach Dachneigung. Was ist mit den Klempnerbauteilen, wenn diese aus unedleren Metallen sind? Eine Dachrinne aus Zink wird aufgrund der Entfernung zum “Ionenspender” nicht zerstört werden, bei einer Zinkkehle kann es sich da schon anders verhalten, diese kann aufgrund der Nähe zum Kupferfirst zerstört werden. Je dichter das unedlere Metall an dem edleren Metall montiert ist, und zwar in Fließrichtung des Wassers,  umso größer ist die Gefahr der Zerstörung.

Der einzige Trost

Im oberen Bereich des Daches, bis die Kupferionen abgebaut sind, kann man nach langer Zeit eine ungleichmäßige Reinigung beobachten.

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